Ihr habt Euch für eine Tansania und Sansibar Reise entschieden? Wow – Glückwunsch! Ihr werdet es nicht bereuen! Wir haben Euch in unserem Bericht die wichtigsten Infos und Tipps zu einer Reise nach Tansania inklusive unserer Reiseroute durch Tansania zusammengefasst.

 

Lange haben wir im Voraus überlegt, wo unsere Hochzeitsreise hingehen soll. Südostasien sollte es dieses Mal nicht sein, da wir die Jahre zuvor immer in dieser Gegend unterwegs waren und nun mal etwas anderes sehen wollten. Außerdem sollte es kein „Standard“ Hochzeitsreiseziel werden, wie zum Beispiel die Malediven oder die Seychellen.

Nachdem wir eine sehr nette Mail von einem Leserpärchen erhalten hatten, das uns von einem Trekking auf den Mount Meru in Tansania erzählte, rückte dieses Land näher in unseren Fokus. Es gab dort die perfekte Kombination für uns: Trekking im Norden mit unglaublich hohen Bergen, Tier, tolle Landschaften und Natur pur und wunderschöne weiße Strände auf Sansibar. Genau unser Ding! Je mehr wir über Tansania und Sansibar lasen, desto mehr verliebten wir uns in dieses Land.

Tansania hat uns wirklich unglaublich begeistert und beeindruckt. Wir sind uns sicher, das wird es Euch auch!

Damit ihr Euch nun besser auf Eure Reise in eines der teuersten Reiseländer Afrikas vorbereiten könnt, haben wir Euch hier die aus unserer Sicht wichtigsten Infos zur Planung für eine Reise nach Tansania zusammengetragen:

 

 


 


Beste Reisezeit für Tansania

Ihr seid euch noch unschlüssig, in welchem Monat eure Reise nach Tansania gehen soll? Dann kommt es ganz darauf an wo ihr hin wollt und was ihr machen möchtet. Denn Tansania verfügt über ganz verschiedene Landschaften, wodurch das Klima im Land zum Teil sehr unterschiedlich sein kann.

Tansania liegt südlich des Äquators, was zur Folge hat, dass es keine großen Jahreszeitenwechsel gibt. Das Klima ist tropisch und die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 25 und 35°Grad. In den Hochlagen kann die Temperatur nachts aber auch bis auf 15 Grad abfallen.

Neben der Trockenzeit von Mai bis Oktober gibt es auch zwei Regenzeiten. Die große Regenzeit findet zwischen März bis Anfang Juni statt und die kleine zwischen Oktober und November.

Binnenland/Safari:

  • Dezember bis Februar: Hochsommer, Hochsaison in Tansania, beste Bedingungen für Tierbeobachtungen.
  • März – Mai: große Regenzeit, nicht zu empfehlen
  • Juni – August: ideal für Tierbeobachtungen nach der Regenzeit, nachts in höheren Lagen recht kühl, Great Migration kann beobachtet werden
  • September – November: wärmer und weniger neblig, sehr gute Bedingungen für Tierbeobachtung, Tiere halten sich an den wenig verbliebenen Wasserstellen auf

Küstenregion & Sansibar:

  • Dezember bis Februar: heißeste Zeit des Jahres, Strandurlaub zu empfehlen
  • März – Mai: starke Regenfälle, die meisten Lodges sind geschlossen
  • Juni – August: Nächte sind angenehm kühl, Monsunwinde sorgen für leichte Brise, Strandurlaub zu empfehlen
  • September – November: leichter Novemberregen beeinträchtigt Badeurlaub kaum

Berge:

  • Dezember bis Februar: Warmes und trockenes Klima, Fernsicht, bestes Bergsteigerwetter
  • März – Mai: Regen im März, in höheren Lagen kann es zu Schneefällen kommen
  • Juni – August: wegen der Kälte und Schnee nicht besonders attraktiv, dunstig und neblig
  • September – November: Der Norden + Berge sind kaum vom November-Regen betroffen. Bergtouren sind wieder reizvoller

 

Da sowohl eine Safari, das Trekking auf den Mount Meru und Faulenzen an den Stränden von Sansibar auf dem Plan standen, haben wir uns für Ende Dezember + Januar entschieden. So konnten wir alle drei Sachen perfekt kombinieren und zudem dem kalten Winter in Deutschland ein wenig entfliehen. Bis auf das schlechte Wetter beim Trekking (es war einfach Pech) hatten wir ideale Bediunungen und das Wetter war wirklich traumhaft schön. Tagsüber war es sehr warm und abends sehr angenehm. Allerdings solltet ihr Euch trotzdem warme Kleidung mitnehmen, das es abends in höheren Lagen wie z.B. im Gebiet des Ngorongoro Kraters recht kühl werden kann. Auf Sansibar war es dann extrem heiß und wir sind ordentlich ins Schwitzen gekommen.

 

Einreise nach Tansania

Für die Einreise nach Sansibar braucht ihr ein Visum. Das könnt ihr entweder vor Ort am Flughafen beantragen, oder aber bei der Tansanischen Botschaft.

Visum on Arrival

Wir haben uns das Visum on Arrival am Flughafen besorgt. Gekostet hat es 50 USD pro Person. Man kann zwar auch in Euro zahlen, das ist allerdings aufgrund des schlechteren Wechselkurses nicht zu empfehlen. Am Flughafen gab es überhaupt keine Probleme das Visum zu bekommen. Allerdings kann es zu sehr langen Wartezeiten kommen, denn in Tansania sind – wie in vielen anderen Ländern auch – die Dinge etwas komplizierter.

Denn man muss drei Mal in der Schlange anstehen. Am ersten Schalter wird der Einreisezettel und die 50 Dollar abgegeben. Am zweiten Schalter kommt der Stempel in den Pass und am dritten Schalter werden die Fingerabdrücke und das Gesicht eingescannt. Und das alles natürlich pole pole (Swahili für langsam). Wenn ihr nicht ewig lange in der Schlange stehen wollt: Schnell aus dem Flugzeug und den Einreisezettel ausfüllen. Am besten ist es auch immer einen Kugelschreiber dabei zu haben. Wir haben über 1 Stunde bei brütender Hitze gewartet und dabei waren wir bei weitem nicht die letzten in der Schlange.

Beantragung bei der Botschaft

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit das Visum bei der Tansanischen Botschaft zu beantragen, dazu muss man allerdings für ein paar Wochen seinen Reisepass aus der Hand geben.

Dafür benötigt ihr folgende Dokumente:

  • ausgefüllter Visa Antrag
  • aktuelles Passfoto (biometrisch) 3,5 x 4,5 cm (keine Kopie)
  • euren Reisepass (keine Kopie)
  • bestätigter Rückflug
  • 50 €
  • frankierter und adressierte Rückumschlag (Luftpolstertasche)

 

Sicherheit

Das Reisen in Tansania ist im Gegensatz zu sehr vielen anderen afrikanischen Ländern relativ sicher. Trotzdem sollte man ein paar Dinge bei der Reise in Tansania beachten.

Dazu empfehlen wir Euch mal die Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt durchzulesen. Ihr braucht allerdings danach nicht in Panik ausbrechen. Wir haben uns jederzeit sehr sicher gefühlt, sowohl in Tansania als auch auf Sansibar. Wir sind allerdings auch nachts und am späten Abend nicht am Strand oder durch dunkle Gassen gegangen.

Hier geht’s zu der Seite des Auswärtigen Amts: Link

 

Update: 

Ein Bekannter von Dominik war vor ein paar Wochen alleine in Tansania. Nach dem Kilimandscharo Trekking wurde er an der Straße angesprochen und es wurde ihm ein Taxi angeboten. Gutgläubig wie er war, hat er das Angebot angenommen.

Nach ein paar hundert Metern stiegen weitere 4 Personen ein und haben ihn ausgeraubt (400 Dollar). Außerdem musste er an einem Geldautomaten weitere 500 Dollar abheben.

  • Deswegen: bitte benutzt ausschließlich offzielle Taxis und geht nicht auf solche Angebote ein!

 

Geld & Währung

Die einheimische Währung ist der Tansania Schilling. Gezahlt werden kann aber auch in Dollar oder Euro.

  • 1 Euro = 2.400 Tansania-Schilling (Stand Februar 2017)
  • 1 Dollar = 2.235 Tansania-Schilling (Stand Februar 2017)

Zur Vereinfachung wird meistens „durch“ bzw. „mal“  2.000 gerechnet, was natürlich nicht ganz stimmt. Aber bei der Umrechnung hilft es enorm. Am günstigsten kommt ihr natürlich immer weg, wenn ihr in einheimischer Währung zahlt.

Wir empfehlen Euch auch auf jeden Fall ausreichend Bargeld (Euro/Dollar/Tansania-Schilling) mitzuführen, da es außer in den größeren Orten keine Bankautomaten gibt. Die Hotels akzeptieren fast alle Kreditkarten und können zumeist auch Geld wechseln.

Auf Sansibar z.B. gibt es lediglich in Zanzibar Town Geldautomaten.

Es ist zwar immer sehr unangenehm mit so viel Bargeld zu reisen, aber manchmal geht es einfach nicht anders. Deshalb verteilt das Geld am besten auf euch auf und versteckt es an unterschiedlichen Orten in eurem Gepäck.

 

Gesundheitsschutz & Vorsorge

Impfungen

Bevor ihr die Reise nach Tansania und Sansibar antretet, solltet ihr unbedingt (rechtzeitig) einen Tropenmediziner aufsuchen, der euren Impfpass checkt und euch über evtl. Risiken informiert.

Wir sind zusätzlich zu den Standardimpfungen gegen Hepatitis A und B geimpft. Auf Tollwut Impfung haben wir verzichtet, da wir auf Reisen keine fremden Tiere anfassen und diesbezüglich sehr vorsichtig sind. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden.

Die Beratung und die Impfungen kosten zwar etwas, aber die meisten Krankenversicherungen erstatten die Kosten dafür wieder zurück. Also unbedingt bei eurer Krankenkasse informieren.

Malaria

Tansania ist ein Malariahochrisikogebiet, denn über 85% der gefährlichen Malaria tropica Fälle gibt es in Tansania. Die Übertragung der Krankheit erfolgt durch die nachtaktiven Anopheles-Mücken. Noch Wochen und Monate nach dem Aufenthalt in Tansania kann die Krankheit ausbrechen. Über 1800 Metern Höhe, sowie in Sansibar und Pemba, herrscht dagegen ein sehr geringes Malaria Risiko.

Vor Stichen kann man sich vor allem schützen, indem man lange & helle Kleidung trägt. Achtet außerdem darauf, dass eure Knöchel geschützt werden, denn da stechen sie besonders gerne. Außerdem solltet ihr nachts immer unter einem Moskitonetz schlafen und mückenabweisende Mittel verwenden.

Außerdem wird eine medikamentöse Malaria Prophylaxe empfohlen. Diese Prophylaxe macht einen zwar nicht gegen die Krankheit immun, allerdings vermindert es den Krankheitsverlauf enorm.

Wir haben uns für das Mittel Doxycyclin entschieden. Es kostet im Vergleich zu Malarone, das pro Packung ca. 100€ kostet,  nur 15€. Wir haben es sehr gut vertragen und hatten keinerlei Probleme. Der einzige Nachteil bei diesem Mittel ist, dass es noch vier Wochen nach der Reise eingenommen werden muss. Außerdem ist Doxycyclin allein nicht zur Therapie von Malaria geeignet. Malarone dagegen schon.

Ob ihr Malaria Prophylaxe einnehmen solltet und vor allem welches, solltet ihr unbedingt vorher mit einem Reise- oder Tropenmediziner abklären. Dieser klärt euch bzgl. Nebenwirkungen, Einnahme, Unverträglichkeiten, Wirkung der Pille etc. auf.

Schlafkrankheit

Die Tse Tse Fliege, eine große tagaktive Stechmücke, kann die Schlafkrankheit übertragen. In der Serengeti und im Tarangire Nationalpark kommt diese Stechmücke vor. Ihr solltet deshalb darauf achten, keine blaue und schwarze Kleidung zu tragen, denn diese Farben ziehen die Fliegen an. Aus diesem Grund hängen – vor allem im Tarangire Nationalpark – blau-schwarze Tücher, die mit Gift getränkt sind, um die Fliegen zu töten.

 

Gelbfieber

Bezüglich der Gelbfieberimpfung herrscht im Netz ein wenig Verwirrung. Deswegen haben wir es euch hier noch mal kurz und knapp zusammengefasst:

  • Für die Einreise nach Tansania (Festland – gilt nicht für Sansibar) ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
  • Solltet ihr aus Tansania nach Sansibar reisen, ist auch keine Gelbfieberimfpung notwendig. Wir mussten hier keinen Nachweis vorzeigen.
  • Solltet ihr direkt aus Europa nach Sansibar einreisen ist auch keine Gelbfieberimpfung notwendig.
  • Lediglich dann, wenn man den Flughafen eines Endemiegebietes (z.B. Addis Abeba) verlässt oder einen Aufenthalt länger als 12 Stunden hat, ist eine Gelbfieberimpfung notwendig

Weitere Infos, die immer aktuell sind, findet ihr auf der Seite des Auswärtigen Amts.

 

 

Flüge & Inlandsflüge

Wir buchen unsere Flüge generell selbst und nutzen dazu die gängigen Flugsuchmaschinen wie z.B. momondo.

 

Solltet ihr zuerst ein Trekking oder eine Safari im Norden von Tansania planen, solltet ihr auf jeden Fall den Flug nach Arusha buchen, nicht etwa nach Dar es Salaam. Die Fahrt von dort nach Arusha nimmt nämlich etwa 6-7 Stunden in Anspruch. Die Fahrt mit einem Taxi ist zudem nicht günstig.

Wir sind mit Ethiopian Airlines ab Frankfurt über Addis Abeba geflogen. Für den Gabelflug (Rückflug ab Zanzibar Town), haben wir in der Hauptreisezeit (Ende Dezember – Ende Januar) 700 € gezahlt. Der Flug mit Ethiopian Airlines war ganz okay, ist aber natürlich kein Vergleich zu den arabischen Fluglinien.

Solltet ihr lediglich nach Sansibar reisen, dann besteht die Möglichkeit nach Dar es Salaam zu fliegen und mit der Fähre nach Sansibar überzusetzen oder ihr nehmt ab Dar es Salaam einen Flieger nach Zanzibar Town. Die Flüge ab Dar es Salaam nach Zanzibar City sind recht günstig. Oder aber ihr fliegt direkt von Deutschland nach Zanzibar City.

 

Inlandsflüge

Nach der Safari oder dem Trekking, könnt ihr ab Arusha nach Sansibar fliegen. Kosten dafür betragen etwa 140€. Es besteht zwar auch die Möglichkeit aus den Nationalparks nach Sansibar zu fliegen, allerdings ist das wirklich sehr teuer.

 

Reiseführer

Für unsere Tansania Reise haben wir uns den „Tansania“ Reiseführer von Stefan Loose zugelegt. Neben ausführlichen Infos zum Trekking, den Nationalparks, Sansibar und Pemba, erhaltet ihr auch sehr viele interessante Infos über Land und Leute.

Außerdem findet ihr in diesem Reiseführer auch eine hilfreiche Liste wichtiger Wörter in Swahili. Die Tansanier freuen sich wirklich unglaublich, wenn man ein paar Wörter in ihrer Landessprache spricht.

Kosten

Wenn ihr Preise für Eure Tansania Reise anfragt – sei es für eine Safari oder eine Trekkingtour, sollet ihr Euch vorher erst hinsetzten, bevor ihr Euch die Angebote anschaut. Denn eins sei gesagt: eine Tansania Reise ist kein günstiges Vergnügen.

Nachdem wir sonst immer in Asien Urlaub gemacht hatten, mussten wir uns bezüglich der Preise auf unserer Tansania Reise enorm umstellen.

Es kommt natürlich ganz darauf an, welchen Komfort und welche Ansprüche ihr bei Eurer Reise habt. Aber generell kann man sagen, dass man für westliche Dinge und Unternehmungen tief in die Tasche greifen muss.

Kosten für Unterkünfte

Für ein Doppelzimmer in einer Mittelklasse Unterkunft mit eigenem Badezimmer zahlt man in der Regel zwischen 70-140 Dollar inkl. Frühstück.

 

Kosten für Essen und Trinken

In Lodges ist das Essen relativ teuer und man zahlt westliche Preise. Wir haben zum Beispiel in der Kigongoni Lodge für Pasta mit Gemüse schlappe 11 Dollar gezahlt. Und das war noch eines der günstigsten Gerichte. Bier und Softgetränke kostet in den Lodges zwischen 2-5 Dollar.

In landestypischen Gasthäusern z.B. in Arusha oder Stone Town ist das Essen natürlich wesentlich günstiger.

 

Kosten für eine Safari

Bei den Kosten für eine Safari gibt es sehr große Unterschiede! Hier kommt es ganz darauf an wie viele Tage ihr auf Safari gehen möchtet, welche Ansprüche ihr habt (Camping, Lodge, Luxussafari), ob ihr in einer Gruppe reisen möchtet und letztendlich welche Nationalparks ihr besuchen möchtet.

Beispiele:

  • Eine siebentägige Lodge Safari in der Gruppe bekommt man ungefähr ab 1.700€ pro Person.
  • Eine siebentägige Camping Safari in der Gruppe kostet in etwa 1.300€ pro Person.

Sparen könnt ihr, wenn ihr….

  • in der Gruppe reist
  • campt
  • außerhalb der Nationalparks übernachtet
  • auf die Serengeti und den Ngorongoro Crater verzichtet und stattdessen den Tarangire & Lake Manyara Nationalpark besucht.

Hier heißt es nun Preise sehr gut vergleichen und Angebote einholen. Wir haben uns für ein sechstägiges Angebot von Venter Tours entschieden. Über unsere Safari schreiben wir natürlich noch mal einen separaten Artikel.

Zu den Safari Preisen vor Ort können wir leider keine Auskunft geben. Wenn man mehr Zeit vor Ort hat und auf die Suche gehen kann, dann kann das natürlich die günstigere Variante sein.

Außer Acht darf man auch nicht das Trinkgeld lassen. Für den Guide werden in etwa 20-25 Dollar pro Gruppe pro Tag empfohlen.

 

Hier erfahrt ihr mehr über die Planung einer Safari in Tansania: Safari in Tansania: Die wichtigsten Infos zur Planung Eurer Safari

Kosten für Trekkingtouren

Kilimandscharo Trekking

Trekkingtouren auf den Kilimandscharo, einem der Highlights Tansanias, ist auch sehr kostspielig. Hier müsst ihr mit mindestens 1.800 Dollar pro Person rechnen.

 

Mount Meru Trekking

Da die Trekkingtour auf den Kilimandscharo mit 6-7 Tagen und mit dem sehr hohen Preis für uns nicht zur Debatte stand, entschieden wir uns für die Trekkingtour auf den Mount Meru. Denn neben einer Walking Safari & einer anspruchsvolleren Wanderung wurde uns auch der Sonnenaufgang mit Blick auf den Kilimandscharo versprochen. Die drei bis viertägige Trekkingtour schlägt mit etwa 650-850 Dollar pro Person zu Buche.

Den Trekkingbericht auf den Mount Meru findet ihr hier.

  • Auch bei den Trekkingtouren müsst ihr mit Trinkgeldern für die Guides, Porter & Köche rechnen. So dass für eine sechstägige Trekkingtour auf den Kili schnell mal 150 Dollar zusammenkommen.

 

 

Kosten für Transport

Daladalas

Daladalas sind die günstigste Alternative, um sich in Tansania und Sansibar fortzubewegen. Die Kleinbusse, die meist hoffnungslos überladen sind, kann man einfach an der Straße anhalten. Einen Fahrplan hierzu gibt es nicht. Auf der Vorderseite ist ein Ort und eine Nummer vermerkt, die euch verraten, wo das Daladala hinfährt.

Als Tourist zahlt man immer ein bisschen mehr als die Einheimischen. Allerdings sollte man für kurze Strecken nicht mehr wie 2.000 THS zahlen. Wir haben beispielsweise von Michamvie Kae bis Paje für das Daladala 1.000 TSH gezahlt.

Taxis

Taxis sind im Vergleich zu Daladalas ziemlich teuer. Den Preis für eine Strecke solltet ihr im Voraus gut und hartnäckig aushandeln, da es in Tansania keine Taxis mit Taxameter gibt. Vom Flughafen bis zu unserer Unterkunft in Arusha haben wir 50 Dollar gezahlt.

Flüge

Flüge nach Tansania bekommt man ab ca. 600€. Für Inlandsflüge zum Beispiel nach Sansibar zahlt man ab Arusha ca. 130€ ab Stonetown ca. 70€.

 

Sonstiges Preisniveau:

Natürlich kann man in Tansania auch günstig leben. Denn alles was Einheimische zum täglichen Leben brauchen, ist sehr günstig. Allerdings müsst ihr wirklich hartnäckig handeln!

 

Der Reiseverlauf unserer Tansania Rundreise:

Hier haben wir unsere Reiseroute durch Tansania und Sansibar für Euch kurz zusammengefasst:

  • 1:             Ankunft in Arusha und Fahrt in der Kigongoni Lodge (Arusha)
  • 2 – 4:        Trekkingtour auf den Mount Meru
  • 5:             Erholung in der Kigongoni Lodge
  • 6:             Start der Safari: Tarangire Nationalpark
  • 7:             Lake Manyara Nationalpark
  • 8:             Ngorongoro Crater
  • 9:             Serengeti
  • 10:           Serengeti und Ngorongoro Conversation Area
  • 11:           Fahrt zum Flughafen in Arusha / Flug nach Sansibar
  • 12-15:      Michamvi Kae
  • 16-19:      Paje
  • 20-23:      Matemwe
  • 24-25:      Stone Town – Rückflug nach Deutschland

 

 


Weitere Berichte über unsere Tansania Reise:

 

 

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2 Kommentare

  • Julia 15. Juni 2017   Antwort →

    Hallo Anna und Dominik, habt ihr die während eurer Safari bzw auf Sansibar mit US Dollar oder mit Euros bezahlt? Habt ihr oft TSH beim bezahlen als Wechselgeld bekommen? Wir machen eine ähnliche Reise wie ihr im Juli und wollten US Dollar mitnehmen, wobei der Euro Kurs besser wäre. Vielen Dank für eure Antwort.
    Lg Julia
    PS: Toller Blog❤️

    • Anna 18. Juni 2017   Antwort →

      Hallo liebe Julia! Wir haben während der Safari meist mit Dollar gezahlt. Die Preise waren auch dort in Dollar angegeben. Auf Sansibar haben wir eine Tour auch in Euro gezahlt, weil wir keine Dollar mehr hatten, das ging auch. Allerdings ist es den Einheimischen lieber, wenn man in Dollar zahlt,da sie den Kurs besser kennen. Mit dem Wechselgeld war es total unterschiedlich.
      In einheimischer Währung zu zahlen ist oftmals aber günstiger.
      Liebe Grüße
      Anna

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